
Allgemeines
In den letzten Jahren hat sich die endoprothetische Versorgung der Kniegelenksarthrose als Therapieverfahren etabliert. In Deutschland werden derzeit etwa 180.000 künstliche Kniegelenke pro Jahr eingesetzt. Das Facharztzentrum für Orthopädie besitzt seit mehr als 20 Jahren Erfahrung mit diesem Verfahren, jährlich werden über 150 Operationen mit Knieprothesen durchgeführt. Neben der Implantation einer Knietotalendoprothese (Knie-TEP oder Doppelschlittenprothese) als Standardverfahren werden auch Hemischlittenprothesen (sog. Schlitten) eingesetzt, wenn die Arthrose nur die innere Hälfte des Kniegelenks befallen hat. In besonderen Fällen, wo die Knochensubstanz eine Verankerung einer konventionellen Prothese nicht mehr erlaubt oder durch die Lockerung einer bereits eingesetzten Prothese Substanzdefekte des Knochenlagers entstanden sind, stehen auch Spezialprothesen zur Verfügung.
Seit 2011 haben wir auch die Möglichkeit, indivdiuell angefertigte Prothesen einzusetzen. Vorallem jüngere und sportlich aktive Patienten profitieren von diesen Spezialprothesen.
