• Erklärung

    Die Kalkschulter (auch Tendinitis calcarea, kalzifizierende Tendinitis) liegen kalkartige Ablagerungen in Sehnen und Sehnenansätzen zugrunde. Sie kommen besonders an der Rotatorenmanschette des Schultergelen-kes vor. Hier ist am häufigsten die Supraspinatussehne betroffen. Verschiedene Prozesse lösen einen Umbau bzw. eine Ruptur der kalkartigen Ablagerungen aus, in deren Folge entzündliche Vorgänge ablaufen, welche die Symptome wie Schmerzen, Schwellung, Rötung und Bewegungseinschränkung hervorrufen

  • Diagnostik

    Die Diagnose wird durch Röntgenaufnahmen und eine Sonographie der betroffenen Schulter gestellt.

  • Therapie

    Die Behandlung erfolgt durch Gabe entzündungshemmender Medikamente oder Injektionen mit Steroiden und Lokalanästhetika in den entzündeten Schleimbeutel zwischen Schulterdach und Rotatorenmanschette.

    Bei hartnäckigen Beschwerden bringt die extrakorporale Stoßwellenbehandlung (ESWT) gute Erfolge.

    Bei Erfolglosigkeit der konservativen Methoden kann die operative Entfernung zum Erfolg führen. In der Regel wird dieser Eingriff endoskopisch durchgeführt und führt rasch zu einer Entschmerzung. Wir führen diesen Eingriff unter ambulanten oder stationären Bedingungen im Kreiskrankenhaus Eggenfelden durch. Einen Überblick über die operativen Eingriffe, die durch unsere Fachärzte in den letzten Jahren durchgeführt werden, finden Sie hier (als PDF).

Kalkschulter